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Haushaftpflichtversicherung

für Immobilienbesitzer und Vermieter

Was ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung?

Eine Haus-und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung deckt die Schäden, die durch die eigene Immobilie verursacht werden.Dies kann zum Beispiel durch die Verletzung folgender Pflichten entstehen.

Verkehrssicherungspflicht:

 Beispiele

  • Der Gehweg vor dem Haus wird nicht ausreichend von Schnee und Eis befreit und ein Fußgänger verletzt sich.
  • Die Lampe im Hausflur ist defekt und ein Mieter stürzt und verletzt sich aufgrund der Dunkelheit.

 

Instandhaltungspflicht:

Beispiele

  • Bei einem Sturm löst sich ein Dachziegel, fällt herunter und trifft ein parkendes Auto oder einen Passanten.
  • Ein bereits morscher Ast wird nicht entfernt und bricht ab. Wenn hierdurch der Zaun des Nachbarn geschädigt wird, dann haften sie für diesen Schaden.

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist auch als Haushaftpflichtversicherung oder Gebäudehaftpflichtversicherung bekannt. Eine Hausbesitzerhaftpflichtversicherung deckt viele Haftungsrisiken ab, die sich für sie aus dem Besitz einer Immobilie ergeben können.

Bei einem selbstbewohnten Ein-oder Zweifamilienhaus ist die Haus-und Grunsbesitzerhaftpflichtversicherung fast immer kostenlos über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Sobald sie ein Haus oder ein Gebäude jedoch vermieten, benötigen sie eine zusätzliche Grundbesitzerhaftpflichtversicherung.

Kommt es nämlich auf Ihrem Grundstück zu einem Unfall und jemand erleidet dabei Schaden, können Sie als Grundbesitzer für diesen haftbar gemacht werden – selbst wenn Sie nicht direkt für den Schaden verantwortlich sind.

Wenn also einer ihrer Mieter den Gehweg nicht streut, obwohl dieser mit Eis bedeckt ist und gefährlich glatt ist, dann haften sie in der Regel hierfür.

Gerade bei Personenschäden kommen durch die daraus resultierenden Kosten für Behandlung, Schmerzensgeld und Verdienstausfall schnell hohe Schadenersatzforderungen zusammen.

Aus diesem Grunde sollten sie auch eine ausreichend hohe Versicherungssumme wählen, den laut Gesetz sind sie unbegrenzt haftbar zu machen sind und das bis zu ihrem Lebensende

Einige Millionen mehr an Versicherungssumme kosten oft nur wenige Euro mehr im Jahr, gibt ihnen aber auch für die unwahrscheinlichen Fälle einen ausreichenden Puffer.

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist umlagefähig

In einem vermieteten Objekt sind die Beiträge zur Haus- und Grundbesitzer ist umlagefähig.

Laut Betriebskosten­verordnung (BetrKV) können sie die Versicherungsbeiträge im Rahmen der Nebenkosten auf Ihre Mieter umlegen.

Bitte beachten sie hierbei, dass sie im Mietvertrag alle Nebenleistungen einzeln und der Art nach aufführen. Pauschale Aussagen wie „Der Mieter trägt sämtliche Versicherungskosten“ sind nicht ausreichend.

Übrigens auch der Beitrag zur Wohngebäudeversicherung ist vollständig umlagefähig, weswegen sie auch hier nicht am Versicherungsschutz sparen sollten. Wenn sie sich für einen günstigen Wohngebäudetarif mit wenig Leistung entscheiden, bleiben sie im Schadensfall schnell alleine auf den Kosten sitzen.

Die Leistungsunterschiede sind schließlich enorm und oft entscheidet die Wahl des richtigen Deckungskonzepts darüber, ob die Kosten für den Schaden auch erstattet werden.

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Grundbesitzerhaftpflichtversicherung bei Eigentümergemeinschaften

Aber auch als Teil einer Eigentümergemeinschaft ist es ratsam, eine Grundbesitzerhaftpflicht abzuschließen. Durch eine gemeinsame Versicherung sind auch Unfälle, die dem  gemeinschaftlichen Eigentum zuzuordnen sind, versichert. Verletzt sich z. B. ein Besucher durch die mangelhafte Elektrik, so springt die Versicherung ein.

In der Haushaftpflichtversicherung sind aber auch:

  • Nebengebäude wie Garagen und Gartenhäuser
  • Gemeinschaftsanlagen wie Kinderspiel-, Wäschetrocken und Mülltonnen-Stellplätze
  • Schwimmbecken und Teiche
  • selbst genutzten Antennenanlagen
  • Zugänge und Wege

mitversichert. Aber natürlich greift der Versicherungsschutz auch bei den anderen bereits oben genannten Beispielen.

 

Der passive Rechtsschutz in der Haushaftpflichtversicherung

Die Versicherer leisten aber noch mehr. Es wird einerseits geprüft, ob die gegen sie erhobenen Schadensersatzansprüche berechtigt sind und der Versicherer daher zur Entschädigung verpflichtet ist. Wenn ja, dann kommt der Versicherer für den Schaden auf.

Und wenn einmal unberechtigte Forderungen gegen sie gestellt werden, dann setzt der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherer ihr gutes Recht für sie durch und wehrt die Forderungen für Sie ab.

Sie verfügen bei einer Grundbesitzerhaftpflicht somit gleichzeitig auch über eine kostenlose passive Rechtschutzversicherung.

Preis- und Leistungsvergleich zur Haushaftpflichtversicherung

Hier können sie gerne schon mal selbst die Beiträge zur Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung berechnen. Wir empfehlen ihnen dennoch sich beraten zu lassen.

Profitieren sie von unserer Erfahrung uns unserem Fachwissen – unverbindlich und kostenlos.

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